Fährtenarbeit

Unterordnung

Schutzdienst

Hierbei wird eine Spur in einen Acker oder eine Wiese gelegt, die der Hund nach einer gewissen Zeit folgen soll um die dort fallen gelassenen Gegenstände zu finden (verweisen).
Der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach der jeweiligen Prüfungsstufe.
Der Hund stellt hierbei seine enorme Nasenleistung unter Beweis.

Die Unterordnung ist eine Erweiterung der Begleithundeprüfung. Der Hund muss hier zeigen, dass er die Hörzeichen seines Führers korrekt, schnell und freudig ausführen kann.
So muss der Hund beispielsweise Sitz und Platz zeigen, aber auch ein Holz apportieren und eine Hürde und Schrägwand überwinden.
Wie die Fährtenarbeit ist die Unterordnung in verschiedene Schwierigkeitsstufen gegliedert.

Der Schutzdienst wird oft auch als "gehobene" Unterordnung bezeichnet.
Hier wird der angeborene Beute- und Schutztrieb der Hunde ausgenutzt und sportlich gelenkt. Dabei dürfen die Hunde nur in den gepolsterten Schutzdienstarm des Helfers beißen, den Sie als Beute sehen. Alles andere ist fehlerhaft und führt zur Disqualifikation.
Aufgrund der gesteigerten Reizlage müssen Schutzhunde absolut im Gehorsam des Hundeführers stehen. Ohne diesen Gehorsam ist es nicht möglich eine Prüfung erfolgreich zu bestehen.

Alle drei Sparten können auch separat an der Prüfung geführt werden. Deshalb eignet sich der Schutzhundesport auch für Hundeführer und Hunde, die keinen Schutzdienst machen können oder wollen.